LipidCardio

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Über das Projekt "LipidCardio"

Langtitel: Lipoprotein a – genetische Assoziationen und Arteriosklerose bei kardiovaskulären Risikofaktoren
Akronym: LipidCardio
Projektförderung: Sanofi-Aventis Deutschland GmbH
Förderzeitraum: 01.04.2016 bis 31.12.2018
Projektleitung: Prof. Dr. Elisabeth Steinhagen-Thiessen und PD Dr. Ilja Demuth
Kooperationspartner: Prof. Dr. Ulf Landmesser und PD Dr. David Leistner
Studienarzt: Dr. Maximilian König
Patientenkollektiv: N≈1.000 Patienten aus der Medizinischen Klinik für Kardiologie, CBF
Datenerhebungsphase: 25.10.2016 bis 28.02.2018

Vorhabenbeschreibung – Zusammenfassung

Die LipidCardio-Studie ist ein Kooperationsprojekt der Lipidklinik am Interdisziplinären Stoffwechsel-Centrum am Campus Virchow-Klinikum und der Klinik für Kardiologie am Campus Benjamin Franklin (beide CharitéUniversitätsmedizin Berlin).

Bei der LipidCardio-Studie handelt es sich um eine prospektive Beobachtungsstudie mit einem Schwerpunkt auf der Prävalenz und den Korrelaten von Lipoprotein(a), kurz: Lp(a), bei Patienten, die sich einer Herzkatheteruntersuchung zur angiographischen Beurteilung einer koronaren Herzkrankheit (KHK) unterziehen.

Ziel der Studie ist ein besseres Verständnis der Rolle von Lp(a) im Zusammenhang mit Herz-Kreislauf-Erkrankungen sowie der Entwicklung von Diabetes mellitus Typ II.

In einem ersten Schritt liegt der Fokus auf einer umfassenden Phänotypisierung und Exploration von Querschnittsassoziationen. Routinelabordaten werden gesammelt, und ein umfassendes Lipidprofil einschließlich Lp(a) wird gezeichnet. Darüber hinaus werden umfassende klinische Daten gesammelt, die

  • Diagnosen,
  • Medikamente,
  • Familienanamnese,
  • anthropometrische Messungen,
  • Echokardiographie,
  • Koronarangiographie,
  • Blutdruck- und Pulswellengeschwindigkeitsmessung,
  • Lebensstilfaktoren wie Alkohol, Rauchen und körperliche Aktivität,
  • den Seattle-Angina-Fragebogen,
  • Folstein's Mini Mental State Examination und
  • Ernährung umfassen.

Darüber hinaus wird DNA von allen Teilnehmenden für molekulargenetische Analysen gesammelt. Zusätzliche Blutproben werden in einer zentralen Biobank (ZeBanC) gespeichert und bieten später die Option für weitere Messungen.

In einem weiteren Schritt sollen Teilnehmende mit erhöhtem Lp(a) eine Kohorte darstellen mit der Möglichkeit longitudinaler Nachuntersuchungen.